Jan
14
2013

Bayern vor Start der Rueckrunde als neuer Meister gehandelt

Am kommenden Freitag startet die Fußball-Bundesliga in die Rückrunde. Glaubt man den Buchmachern, dann ist die Meisterschaft der Bayern bereits beschlossene Sache. Wer jetzt auf den Rekordmeister setzt, bekommt kaum mehr als seinen Einsatz heraus. Die Quoten liegen bei ca. 1,02 bis 1,04.

Sollte Borussia Dortmund doch noch das Wunder schaffen, und 12 Punkte auf den Herbstmeister wettmachen, wird das ca. 15-fache des Wetteinsatzes fällig. Obwohl Bayer 04 Leverkusen als Zweiter mit einem Rückstand von „nur“ neun Punkten in die Rückrunde geht, trauen die Buchmacher der Werkself noch weniger zu und vergeben Titelquoten von 15 bis 35.

Gleich der Rückrundenauftakt könnte leicht zu einem „Bayern-Spieltag“ werden. Während der Rekordmeister zu Hause gegen Schlusslicht Greuther Fürth spielen darf, muss Verfolger Bayer Leverkusen gegen den Tabellenvierten Eintracht Frankfurt antreten. Die Hessen waren das Überraschungsteam der Hinrunde und spielten sich durch einen schnellen Offensivfußball bis auf die internationalen Ränge.

Das Hinspiel endeten mit einem 2:1-Heimsieg der Frankfurter, die nach einer kurzen Schwächephase, zum Ende der Hinrunde wieder in Erfolgsspur gefunden haben. Dennoch sehen die Buchmacher die Werkself überraschend deutlich in der Favoritenrolle. Das dürfte vor allem die starke Heimbilanz des Tabellenzweiten zurückzuführen sein, der in der BayArena noch ohne Niederlage ist. Ein Punktgewinn ist der Eintracht aber durchaus zuzutrauen. Der lachende Dritter wären dann die Bayern, sie würden von einem Remis im Verfolgerduell profitieren.

Das eigene Heimspiel gegen Aufsteiger und Tabellenschlusslicht Greuther Fürth erscheint als reine Formsache. Die Bayern spielten eine hervorragende Vorbereitung mit Testspielsiegen über Schalke (5:0) und den FC Basel (3:0). Alle Stammspieler sind fit und in offensichtlich sehr guter Verfassung. Den Greuthern droht mit ihrer schwachen Defensie ein Debakel in der Allianz Arena.

Die Mannschaft von Mike Büskens erzielte nur 11 Tore in der gesamten Hinrunde und hat sich folgerichtig in der Winterpause mit einem neuen Stürmer (Nikola Djurdjic) verstärkt. Das wird ihr im Kampf gegen Abstieg sicher weiterhelfen, nicht aber gegen den Rekordmeister, der ist eine Nummer zu groß.

Der Author:

Kommentar schreiben: