Nov
20
2013

BL am Samstag: Direktvergleich mit Verfolger Dortmund

Trotz einiger blutleerer Vorstellungen, dominiert der FC Bayern weiter die Fußball-Bundesliga. Seit nunmehr 34 Spielen hat der Tabellenführer keine Niederlage mehr kassiert, jeder Patzer der Konkurrenz fällt da umso stärker ins Gewicht. Seit der Niederlage der Borussen in Wolfsburg, droht der Bundesliga die große Langeweile.

Die Bayern liegen jetzt vier Punkte voraus, für eine Mannschaft, die scheinbar nicht mehr verlieren kann, ist das schon ein angenehmes Polster. Im Bundesliga-Gipfel zwischen Dortmund und den Bayern, könnte am Samstag schon eine kleine Vorentscheidung im Titelrennen fallen. Sollte der Rekordmeister gewinnen, würde er seinen Vorsprung auf sieben Punkte ausbauen.

Bundesligagipfel könnte richtungsweisende Bedeutung haben

Entsprechend groß ist die Nervosität auf Seiten der Borussen, unter der Woche musste sich sogar Bundestrainer Jogi Löw Kritik gefallen lassen, weil er den meisten Bayernspielern gegen England eine Pause gönnte und stattdessen einen großen BVB-Block auf den Rasen schickte. Dieses Vorgehen könnte den Bayern einen Vorteil im BuLi-Gipfel verschaffen, so der Vorwurf an Löw.

Allzu groß kann die Sorge um die körperliche Frische der eigenen Spieler in Dortmund aber nicht sein, Jürgen Klopp ließ seine Jungs am Dienstag gegen Paderborn testen, um im Spielrhythmus zu bleiben. Dabei gab Lukasz Piszczek sein Comeback und Manuel Friedrich durfte als Gastspieler im BVB-Dress auflaufen. Friedrich gilt als möglicher Ersatzmann für den langzeitverletzten Neven Subotic, am Samstag soll aber zunächst Sokratis den Serben vertreten.

Für Dortmund ist das Heimspiel gegen den Erzrivalen von richtungsweisender Bedeutung, nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Wolfsburg und Arsenal braucht die Mannschaft unbedingt wieder ein Erfolgserlebnis. Sollte es weder gegen die Bayern noch gegen Arsenal in der Königsklasse klappen, müsste der BVB praktisch zwei Wettbewerbe vorzeitig abhaken.

Die Bilanz spricht für die Hausherren, sie konnten drei der letzten vier Begegnungen im Signal-Iduna-Park für sich entscheiden, eine Partie endete mit einem Unentschieden. Das letzte „deutsche Clasico“ fand im Supercup-Finale statt, auch da hatten die Borussen das bessere Ende für sich. Dieses Mal rechnen die Sportwettenanbieter aber wieder mit einem Sieg des Rekordmeisters, er macht in dieser Saison einfach den stabileren Eindruck und kann viel variabler auftreten als der BVB, dessen Spiel von ein paar Leistungsträgern abhängt.

Beitragsbild: Bayern-Coach Pep Guardiola, Credits: wikimedia.org/Якушкин Иван

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