Aug
22
2013

Der FCB in der BL: Optimales Ergebnis bei schwacher Leistung

Der FC Bayern München hat seine Verpflichtungen bislang erfüllt. Zwei Spiele ergaben zwei Siege, aber mit den sechs Punkten ist man nicht allein. Noch vier weitere Mannschaften halten aktuell diese Position inne, wobei Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen die gefährlichsten Konkurrenten sind.

Bisherige Leistungen der Teams

Das 1:0 gegen Eintracht Frankfurt diente dem Erhalt in der Tabellenspitze, war jedoch keine herausragende Leistung der Bayern. Die sechs Punkte auf dem Konto sind knapp erkämpft und so nehmen auch die Spieler sich ins Gericht. „Es war ein schwieriges Spiel, weil Frankfurt etwas gut machen wollte. Am Anfang der Saison ist es einfach wichtig, den Willen zum Sieg zu zeigen, die Spiele zu gewinnen und die Punkte mitzunehmen“, erklärte Arjen Robben, der in der Partie eingewechselt wurde.

Für Manuel Neuer zählt „nur das Ergebnis“, aber auch er zeigt sich kritisch gegenüber seinem Team. „Der ein oder andere Freistoß für den Gegner hätte nicht sein müssen, da sollten wir cleverer spielen. Uns hat das zweite Tor gefehlt, um hier schnell alles klar zu machen.“ Sportvorstand Matthias Sammer versucht zu motivieren: „Das war die erste englische Woche und die Spieler müssen noch an ihrem Rhythmus arbeiten.“

Der 1. FC Nürnberg dürfte hingegen keine Freudensprünge machen. In zwei Spielen nur jeweils einen Punkt zu holen, war sicher nicht das Ziel der Kicker. Doch auch diese Matches waren keine leichte Aufgabe. Schlussendlich konnte man vier Tore erzielen, musste aber genauso viele einstecken. Sollte man gegen den FC Bayern ein Unentschieden erzielen können, wäre dies jedoch ein respektabler Erfolg, denn mit einem Sieg der Nürnberger rechnet kaum jemand.

Neuigkeiten aus den Kadern

Coach Pep Guardiola ist offen für Veränderungen und will seine Spieler flexibel einsetzen können. Er kann aus vielen guten Kickern wählen und lässt dies auch durchblicken: „Mal spielt Müller, mal spielt Robben, mal ein anderer. Die Wechsel gehören bei uns dazu. Ich bin jedenfalls glücklich solch einen super Kader zu haben.“ Der Holländer Robben fasst seine Situation im Kader recht nüchtern auf: „Der Trainer ist der Chef, er entscheidet.“

Die Doppelsechs in Form von Javi Martinez und Sebastian Schweinsteiger soll es künftig nicht mehr geben. „Ich fühle mich sehr wohl auf dieser Position“, erklärte Schweinsteiger. Sicher ist aber noch nichts und Trainer Guardiola hält sich gern alle Optionen offen. Außerdem behalten die Bayern ihren Contento, da er zu einem wichtigen Bindeglied zwischen Defensive und Offensive geworden ist. Werder Bremen wird auf die erhoffte Verstärkung für die linke Verteidigung verzichten müssen.

Nürnbergs Fels in der Brandung

So könnte man Daniel Ginczek bezeichnen. Der Nürnberger Offensiv-Spieler hat bislang die meisten Zweikämpfe bestritten und gewonnen. Bereits 69 Mal hat er sich dem Duell gestellt und in nur zwei Partien. Ihm kommt dabei seine stämmige Statur zugute, auf die Nürnberg nun vertraut, wenn es am Samstag um 15:30 Uhr in die Bayern Arena geht. Vor allem in torgefährlichen Situationen, behält Ginczek immer einen kühlen Kopf, wie er gegen Hertha BSC bewies.

Für Berkay Dabanli wird es wieder ein Spiel sein, bei dem er nur eine Ersatzrolle spielt. Er wird gegen Bayern München auf der Ersatzbank verweilen, doch er könnte zum Einsatz kommen. Per Nilsson ist weiterhin durch seine Verletzung außer Gefecht. Für ihn springt Emanuel Pogatetz ein und wenn dieser ausscheiden sollte, ist die Stunde von Berkay Dabanli gekommen. „Wichtig ist der Erfolg der Mannschaft, das steht an erster Stelle“, erklärte er und stellte sich damit in den Schatten.

Der Author:

Kommentar schreiben: