Mai
12
2012

Der vorlaeufige deutsche EM Kader steht fest

Der vorläufige deutsche EM-Kader steht fest. Am Montag ließ der Bundestrainer im badischen Rastatt die Katze aus dem Sack und benannte 27 Spieler die er mit zur EM-Vorbereitung nehmen möchte. Bis zum 29. Mai hat der Bundestrainer Zeit sich für das endgültige Aufgebot zu entscheiden, dann muss der offizielle  EM-Kader gemeldet werden. Er wird aus nur 23 Spielern bestehen, für vier Profis wird die EM-Teilnahme als noch kurz vor Schluss platzen.

Zunächst dürfen sich aber folgende Spieler über die Einladung von Jogi Löw freuen:

Der vorläufige deutsche EM-Kader:

Tor: Neuer, Wiese, Zieler, ter Stegen,

Abwehr:  Schmelzer, Höwedes, Hummels, Mertesacker, Lahm, Boateng, Badstuber

Mittelfeld: Podolski, Draxler, Schürrle, L. Bender, S. Bender, Gündogan, Götze, Reus, Schweinsteiger, Müller, Kroos, Khedira, Özil,

Angriff: Klose, Gomez, Cacau

Zu den Überraschungen zählen sicher die Nominierungen von Marc-Andre ter Stegen und Julian Draxler. Mit Ilkay Gündogan und Cacau musste man auch nicht unbedingt rechnen. Löw fand für ter Stegen und Draxler viele lobende Worte, Experten rechnen aber nicht damit, dass die beiden wirklich mit nach Polen und in die Ukraine reisen werden. Der Bundestrainer gilt als Freund der Kontinuität, eine ähnliche Entscheidung wie sie einst Jürgen Klinsmann mit Flügelflitzer David Odonkor traf, ist von ihm nicht zu erwarten.

Die jetzige Stammelf hat sich ohnehin bei der WM und der EM-Qualifikation sehr bewährt und zählt aufgrund der starken Leistungen zu den Titelfavoriten bei den EM Wetten. Daher gibt es praktisch keine Veranlassung, Nachwuchsspieler in das funktionierende Mannschaftsgefüge zu integrieren. Stattdessen setzt Löw auf die etablierten Größen, wie Per Mertesacker, der nach seiner langen Verletzungspause im Trainingslager wieder auf Vordermann gebracht werden soll. Cacau erhielt den Vorzug vor Mike Hanke, Patrick Helmes und Stefan Kießling. Der quirlige Brasilianer kommt mit seiner Spielanlage der taktischen Ausrichtung der DFB-Elf entgegen. Konterstürmer wie Kießling oder Helmes sind da weniger gefragt.

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